Dotcode – Serialisierung in der Tabakindustrie

Der Dotcode wird momentan hauptsächlich zur Serialisierung in der Tabakindustrie eingesetzt. Gemäß EU Recht müssen ab dem 20. Mai 2019 alle Zigarettenpäckchen rückverfolgbar sein. Weltweit werden täglich rund 750 Millionen Zigarettenpakete verbraucht. Um solch große Mengen serialisieren zu können gibt es klare Anforderungen an den Barcode.

DotcodeDer eingesetzte Code muss in den Produktionslinien sehr schnell druckbar sein und muss viele Informationen auf kleinem Platz darstellen können. Zumindest die Anforderung des schnellen Drucks kann mit dem Einsatz des klassischem Datamatrix Codes nur teilweise entsprochen werden. Deshalb kommt der bisher hauptsächlich in der Pharma- und Elektronikbranche eingesetzte Dotcode zum Einsatz.

Der Dotcode besteht aus Quadraten mit 36 bis 144 Feldern. Diese Felder sind schwarz oder weiß. Durch diese Kombination können vergleichsweise große Datenmengen auf  kleinem Raum dargestellt werden. Es können alphanumerische Werte dargestellt werden. Da es nicht wie bei herkömmlichen Barcodes auf die Ausdehnung der Felder ankommt, sondern nur das Vorhandensein des Punktes zählt, können Dotcodes recht einfach erstellt und gelesen werden.

Honeywell CT40Das OPAL Labelmanagement für SAP kann den Dotcode in UDI und Serialisierungsprojekten verwenden. Egal ob es sich um Verpackungseinheit, Lagereinheit, Bestelleinheit, Ladeeinheit, Transporteinheit oder Verkaufseinheit handelt. Die Verpackungen werden sicher und individuell gekennzeichnet.

Dotcodes können mit vielen aktuellen Barcodescannern von Datalogic und Honeywell gelesen werden. Honeywell bietet auch industrietaugliche, mobile Computer mit entsprechenden, integrierten Scannern an. Diese kommen für das Umverpacken und Aggregieren zum Einsatz.

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